Sie bildet die Grundlage eines jeden Vereinslebens:

Vereinssatzung der Perkeo-Gesellschaft Heidelberg 1907 e.V.

§ 1 - Name
Der Verein führt den Namen: Perkeo-Gesellschaft Heidelberg 1907 e.V.
Er hat seinen Sitz in Heidelberg und ist im Vereinsregister 153 beim Amtsgericht Heidelberg eingetragen.
Die Farben der Gesellschaft sind schwarz/gelb.

§ 2 - Zweck und Aufgabe der Gesellschaft
Zweck der Gesellschaft ist die unmittelbare und ausschließliche gemeinnützige Förderung heimatlichen
bodenständigen .Brauchtums in Form kultureller Veranstaltungen im Sinne der Gemeinnützigkeit laut § 51-68 AO vom
16.03.1976 sowie vom 26.11.1979 und vom 25.06.1980. Die Gesellschaft unterhält Fanfarenzüge und im Sinne der
Wettkampf- und Breitensportbestrebungen des Deutschen Sportbundes eine Tanzsportabteilung mit Jugendgruppen.
Die Jugendpflege wird als besondere Aufgabe angesehen. Sämtliche Abteilungen sind ganzjährig im Einsatz. Die
Gesellschaft hat sich als Ziel gesetzt, Ehre und Ansehen der Gesellschaft und der Stadt Heidelberg zu wahren und zu
mehren.

§ 3 - Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

§ 4 - Mitgliedschaft
Mitglied der Gesellschaft kann jede natürliche und juristische Person des öffentlichen und privaten Rechts werden.
Die Gesellschaft hat ordentliche Einzel- und Familienmitglieder, fördernde Mitglieder,
Ehrenmitglieder und Ehrensenatoren.

1. Ordentliche Mitglieder sind

a.) natürliche Personen als Einzelmitglieder
b.) Familienmitglieder sind Ehegatten und Kinder bis zum 18. Lebensjahr. Sie haben alle
Ehrungen der Gesellschaft aufgrund ihrer Zugehörigkeitsdauer zur Gesellschaft zu
beanspruchen. Wird ein ordentliches Mitglied zum Ehrenmitglied ernannt, so zählen seine
Ehepartner und seine Kinder gemäß Zugehörigkeitsdauer als Familienmitglieder wie eine eigene
Mitgliedschaft bei der Perkeo-Gesellschaft, Sie werden nunmehr als Einzelmitglieder
weitergeführt. Sie können sowohl aktive als auch passive Mitglieder sein.

2. Fördernde Mitglieder können natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts sein,
die die Aufgaben der Gesellschaft in finanzieller, kultureller und sportlicher Hinsicht unterstützen.

3. Ehrenmitglieder sind Einzelpersonen, die sich um die Gesellschaft hervorragende Verdienste erworben
haben. Sie werden auf Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes und Beirates von der
Mitgliederversammlung bestätigt.

4. Ehrensenatoren sind Mitglieder, die zur Erfüllung des Zweckes und der Aufgaben der Gesellschaft in
besonderem Maße beitragen, Sie werden von dem Geschäftsführenden Vorstand und Beirat ernannt. Sie
können auch als ordentliche Mitglieder zusätzlich in der Gesellschaft aktiv oder passiv mitwirken.
Der Antrag auf Aufnahme ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Geschäftsführende Verstand.
Sie kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Aushändigung der Mitgliedskarte mit Satzung erfolgt bei
der ersten Beitragsleistung.

Die Mitgliedschaft erlischt:
a) durch Tod
b) durch Austritt
c) durch Ausschluss

Will ein Mitglied aus der Gesellschaft austreten, so hat die schriftliche Kündigung bis spätestens 30. September des
Jahres zu erfolgen. Geht die Kündigung später als 30.September bei der Gesellschaft ein, so ist noch der Beitrag für
das folgende Jahr zu entrichten. Ein Ausschluss aus besonderen Gründen wie ehrenrühriges Verhalten,
schädigendes Verhalten gegen die Gesellschaft, Verstoß gegen die Gesellschaft und der gleichen mehr, erfolgt durch
den Geschäftsführenden Vorstand und Beirat Dem Ausgeschlossenen steht das Recht des Einspruchs gegen den
Ausschluss zu, über den die Jahreshauptversammlung nach Anhörung entscheidet.

§ 5 - Beiträge
Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag, dessen Höhe die Jahreshauptversammlung festsetzt. Die Zahlung der
Jahresbeiträge hat bis spätestens 31. März des Jahres zu erfolgen.
Ausgenommen sind Daueraufträge bzw. Abbuchungsverfahren.

§ 6 - Organe der Gesellschaft
(alle Personenformulierungen umfassen das männliche und weibliche Geschlecht)

a) der Geschäftsführende Vorstand, ihm gehören an:

1. Vorsitzender
bis zu 2 Stellvertreter
Schriftführer
Schatzmeister
Sitzungspräsident
ein oder mehrere Geschäftsführer
ein oder mehrere Organisationsleiter
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende und die Stellvertreter. Sie vertreten den Verein in allen
Rechtsangelegenheiten nach innen und nach außen, jeder allein.

b) der Beirat, ihm gehören an:

mindestens 7 Beisitzer
Ehren-Vorsitzende
Ehren-Sitzungspräsidenten
Perkeo -Symbolfigur der Gesellschaft

c) der erweiterte Vorstand, ihm gehören an:

Geschäftsführender Vorstand
Beirat
Archivverwalter
Vertreter der Fanfarenzüge
Vertreter der Vereinsabteilungen
Vertreter der Jugend
Der Geschäftsführende Vorstand und die sieben Beisitzer sowie der Erweiterte Vorstand werden für die Dauer von
3 Jahren in geheimer Wahl von der Hauptversammlung gewählt.
Liegt nur ein Wahlvorschlag vor, ist die Wahl per Akklamation zulässig. Der Vertreter der Fanfarenzüge, die Vertreter
der Vereinsabteilungen und der Vertreter der Jugend werden von den einzelnen Abteilungen gewählt, dem Vorstand
benannt und von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

§ 7 - Der Vorstand
Tätigkeiten und Pflichten der Vorstandsmitglieder werden durch eine Geschäftsordnung geregelt.

§ 8 - Kassenprüfer
Die Kassengeschäfte der Gesellschaft werden durch drei Kassenprüfer, die in der Jahreshauptversammlung mit
einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden, überprüft. Über die vorgenommene Prüfung erstatten die
Kassenprüfer Bericht in der Jahreshauptversammlung. Die Kassenprüfer werden auf die Dauer von 3 Jahren
gewählt.

§ 9 - Vereinsabteilungen der Gesellschaft
Sie tragen den Namen der Perkeo-Gesellschaft Heidelberg 1907 e.V. und unterstehen dem Beschluss des
Geschäftsführenden Vorstandes. Dieser entscheidet über den Einsatz auf vereinseigenen und externen
Veranstaltungen. Die Vertreter der Fanfarenzüge werden von den Abteilungen gewählt, dem Vorstand benannt und
von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

§ 10 - Vereinsabteilungen und Jugend
Die Vereins Abteilungen und die Jugend tragen den Namen der Perkeo-Gesellschaft Heidelberg 1907 e.V. und
unterstehen dem Beschluss des Geschäftsführenden Vorstandes. Dieser entscheidet über ihren Einsatz auf
vereinseigenen und externen Veranstaltungen. Ihre Vertreter werden von den einzelnen Abteilungen gewählt, dem
Vorstand benannt und von der Jahreshauptversammlung bestätigt.

§ 11 - Mitgliederversammlung
Die Mitglieder üben ihre Rechte in der Jahreshauptversammlung aus, die alljährlich stattfindet.
Der Mitgliederversammlung obliegt die Entgegennahme bzw. Beschlussfassung über:

1. Jahresbericht
2. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
3. Entlastung des Vorstandes
4. Wahl des Vorstandes
5. Wahl der Kassenprüfer
6. Satzungsänderung
7. Auflösung der Gesellschaft und Beschluss über die satzungsmäßige Verwendung des Vermögens.

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand durch schriftliche Einladung aller Mitglieder unter Angabe der
Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen einberufen. Anträge zur Jahreshauptversammlung
müssen 8 Tage vorher schriftlich eingereicht werden.
Wahlberechtigt sind die Mitglieder, die am 1. Januar des laufenden Geschäftsjahres das 18.Lebensjahr vollendet
haben. Jugendliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die am 1. Januar. des laufenden Geschäftsjahres das 18.
Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Über die Mitgliederversammlung wird ein Protokoll geführt, das vom
Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 12 - Verwendung der Mittel
Etwaige Überschüsse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Alle Mitarbeit und Mitwirkung in der
Gesellschaft erfolgt ehrenamtlich. Die Mitglieder erhalten keine Vergütungen und in ihrer Eigenschaft als Mitglied auch
keine sonstige Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft, es sei denn zur Verwendung für satzungsgemäße Zwecke.

§ 13 - Auflösung der Gesellschaft
Bei Auflösung oder Aufhebung der Gesellschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der
Gesellschaft, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern
geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Stadt Heidelberg, die es unmittelbar und ausschließlich nur für
gemeinnützige, kulturelle Zwecke zu verwenden hat.

§ 14 - Beschlüsse der Jahreshauptversammlung
Sämtliche Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst Bei Satzungsänderung bedarf es einer
Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder.

§ 15 - Schluss
Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt, gelten die Bestimmungen des BGB.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 10. Juni 1999 beschlossen.

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